Mittwoch • 18:00
KKC Hviezda
Was tun, wenn Sie nicht auf die Hochschule kommen und das Angebot vom Arbeitsamt Ihnen den Atem raubt? Sie springen mit einem Freund zum Casting im Radio, nach dem Ihnen der Programmchef mitteilt, dass aus Ihnen „wirklich niemals ein Moderator werden wird“.
Als Sie nach der Frage, ob Sie lesen können, verwirrt nicken, wird man Sie in einer Ecke, die mit Eierkartons verklebt ist, dazu zwingen, ein Märchenbuch vorzulesen. Damit er nach ein paar Tagen ungewöhnlichen Trainings zu dem Schluss kommt, dass Sie die Morgenberichte live lesen können. Und Sie beginnen, in den Medien zu arbeiten, ohne jemals daran gedacht zu haben. Kein erfüllter Traum, nur ein Zufall und aus der Not eine Tugend.
So war kurz zusammengefasst der Beginn der journalistischen Geschichte von Peter Bárdy, der Ihnen anstelle eines klassischen Prologs die imaginären Türen zu seinem neuesten Buch öffnet. Dem fünften Autorentitel mit dem treffenden Namen „Östlich des gesunden Menschenverstandes“.
Das Jubiläumsbuch, die zwanzigste Ausgabe unter dem Banner Aktuality.sk ist anders, als Sie es erwarten würden. Und das nicht nur inhaltlich, sondern auch in der grafischen Gestaltung, dem Papier und dem Druck.
Und Peter Bárdy ist dieses Mal persönlich. Durch 22 Essays - Geschichten führt er Sie ins Land von Dubčeks Hörnchen und Schafskäse, Tisos Villa mit Archiven des kommunistischen Geheimdienstes oder in Wahlkämpfe, ungarische und andere Gulasch.
Sie werden heimlichen Gesprächen lauschen, obwohl Ihnen zuhause beigebracht wurde, dass man das nicht tun sollte. Zu beobachten, wie Jano Slota das Internet entdeckte oder über die Donau zu paddeln, anstatt mit Kapitän Danko zu frühstücken. Sie sind dabei, wenn Robert Fico Mečiar und Slota zurück ins Spiel brachte, Igor Matovič den mafiosi Staat nicht besiegte und der vierfache Premierminister eine Spirale der Rache in Gang setzte.
Peter Bárdy in dem Buch Östlich des gesunden Menschenverstandes ist nicht nur der Peter Bárdy, den Sie kennen. Der Autor politischer Bestseller über Zuzana Čaputová, Robert Fico oder Igor Matovič. Chefredakteur von Aktuality.sk und politischer Kommentator.
Er ist ein Junge aus einer Arbeiterfamilie, der zwar zufällig Journalist wurde, aber es nun seit fast drei Jahrzehnten ist. Er ist ein heimlicher Fan von Hörnchen mit Schafskäse, der sich weder mit Hörnchen noch auf Feldern fotografiert, während er in den Fingern Ähren drückt, sondern stundenlang auf der Tastatur tippt.
Und er ist auch der Schriftsteller des Jahres, den der am längsten amtierende slowakische Premierminister wegen des Covers seines Buches verklagt hat und der 100.000 Euro verlangt (ebenso viel will er vom Verlag). Und er ist nicht zurückgeschreckt und hat das fünfte Buch geschrieben, das in ihm all die Jahre gereift ist, um einen eigenen Bericht über die Slowakei, die Slowaken und Slowakinnen abzugeben. Über sich selbst, über uns. Ehrlich, ohne Zensur.
Östlich des gesunden Menschenverstandes ist eine Sammlung von Essays - Geschichten, aus denen Peter Bárdy das Bild der Slowakei zusammensetzt. Traurig und lustig. Ernst und humorvoll. Zärtlich und (selbst)ironisch. Persönlich und ganz entpersonalisiert.
Der Chefredakteur von Aktuality.sk baut keinen Mythos über eine Nation auf, deren DNA er tief in sich trägt, noch über sein Land, aus dem er nicht weggehen möchte, obwohl er das eine Zeit lang erwogen hat. Er schichtet Geschichten über Brücken, von denen in seiner Kindheit Munition aus dem Zweiten Weltkrieg abfiel und die im Erwachsenenleben zu Pseudobrücken zwischen Ost und West werden, die trennen.
Er bleibt jedoch nicht an einem Ufer stehen: er ist weder dagegen noch dafür, er ist nicht mit „unseren“ noch „euren“ Leuten.
Er versucht, eine Brücke zu bauen, auf der alle gehen können, und durch authentische und in gewisser Weise universelle Geschichten, die die Grenzen der persönlichen Erfahrungen überschreiten, eine Sprache zu finden. Nicht eine gemeinsame, einfach nur eine Sprache. Denn wer hat jemals von einer Brücke nicht mindestens einen Spucke oder in Gedanken bei Rot überquert?
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